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Platz vor der Hofburg und Hofkirche

Wenn man die Altstadt durch die Hofgasse bzw. durch die Hofburg verlässt, gelangt man zum Rennweg. Wir überqueren die Straße (Rennweg) und bleiben vor dem Leopoldsbrunnen stehen. Beginnend bei der Hofburg sieht man im Uhrzeigersinn: Congress, Nordkette mit Hungerburg, Seegrube und Hafelekar, Hofgarten, Landestheater, Leopoldsbrunnen mit Stadtcafé dahinter, Volkskunstmuseum und Hofkirche.

 

Hungerburg und NordketteBlick auf die Hungerburg und die Nordkette

Die Hungerburg (offizielle Bezeichnung Hoch-Innsbruck) gilt als Naherholungsgebiet und gehobenes Wohngebiet. Seit 2007 führt die neue Hungerburgbahn ab dem Congress auf das Plateau.

Von der Hungerburg benutzt der Besucher eine Seilschwebebahn auf die Nordkette bis zur Seegrube (1905 m Seehöhe) und weiter bis zum Hafelekar (2256 m Seehöhe). Die Nordkette gehört zum Karwendelgebirge, das zu den Kalkbergen der Nördlichen Kalkalpen zählt.

 

Tiroler Landestheater

Im Tiroler Landestheater werden heute Schauspiele, Operetten, Opern und Ballettveranstaltungen aufgeführt.

Landestheater Congress


Congress

An der Stelle befand sich einst ein Ballspielhaus (Art Tennishalle) unter Erzherzog Ferdinand II. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Verwendungszwecke. HofgartenHeute ist der Congress untergebracht, in dem neben Kongressen Bälle, Vorträge, Ausstellungen etc. stattfinden. Der großte Saal wird als Saal Tirol bezeichnet.

Hofgarten

Der Hofgarten gehörte einst zur Hofburg, besitzt einen Musikpavillon und stellt in der heutigen Gestalt einen Englischen Garten des 19. Jahrhunderts dar. Die Straße vor der Hofburg wird als Rennweg bezeichnet – hier fanden einst Turniere statt, wobei das Rennen eine Turnierart war.

Leopoldsbrunnen

Erzherzog Leopold V. gab den Auftrag zu diesem Brunnen, der jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts in der heutigen Form zusammengestellt wurde. Vorher waren die Figuren einzeln an verschiedenen Orten aufgestellt. In der Mitte sitzt der Erzherzog auf einem Pferd.

Leopoldsbrunnen Leopoldsbrunnen


Hofkirche – Silberne Kapelle

Kaiser Maximilian I. beabsichtigte den Bau eines großen Grabmals, allerdings äußerte er sich nie genau über das Aussehen und den Aufstellungsort. Geplant waren 40 überlebensgroße Bronzestatuen seiner Familienmitglieder, Vorgänger und Vorbilder. Als er im Jahre 1519 in Wels in Oberösterreich starb, bestimmte er als seine letzte Ruhestätte die Georgskapelle in der Burg von Wiener Neustadt. Damals waren 11 Statuen fertig. Sein Enkel Kaiser Ferdinand I. bestimmte Jahrzehnte nach dem Tod seines Großvaters den Bau einer Kirche in Innsbruck (1553-1563) und den Guss weiterer Statuen. Heute umstehen 28 Bronzefiguren das leere Grabmal des Kaisers. Die Hofkirche ist das größte deutsche Kaisergrabmal und einzigartig auf der Welt.

Hofkirche Hofkirche
Hofkirche Silberne Kapelle

In der Kirche befindet sich auch das Grabmal des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, des Anführers der Kämpfe am Bergisel im Jahre 1809.

VolkskunstmuseumDie Silberne Kapelle, ein Anbau der Hofkirche, beherbergt die Grabmäler von Erzherzog Ferdinand II. und seiner ersten Gattin Philippine Welser. Die Bezeichnung Silberne Kapelle kommt vom Silberaltar.

Volkskunstmuseum

An die Hofkirche schließt das Volkskunstmuseum an, einst ein Franziskanerkloster zur Betreuung der Hofkirche. Im Museum befinden sich zahlreiche Erinnerungsstücke an die Tiroler Volkskultur: Krippen, Modelle von Bauernhöfen, Trachten, bäuerliche Arbeitsgeräte, Stuben aus Bauernhöfen etc.

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