Sehr geehrte LehrerInnen!

Grundsätzlich darf man den Schülern nicht zu viel zumuten. Das Interesse soll geweckt werden, es soll aber zu keiner "Überfütterung" kommen.

Eine gute Vorbereitung ist wichtig.

Manche KollegInnen bereiten mit den Schülern Sehenswürdigkeiten so vor, dass die Kinder selbst in wenigen Worten an Ort und Stelle kurze Erklärungen abgeben können: „Heute bist du der Fremdenführer“.

Es sollte bitte immer darum gehen, dass die Schüler die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkennen, ganz kurz etwas dazu sagen, sie zeitlich einordnen und Verbindungen zur Tiroler Geschichte herstellen können. Dabei liegt die Betonung wirklich auf  kurz und überblicksmäßig.

Jahreszahlen sollen kaum verwendet werden, ebenfalls sollte man mit Namen sparsam umgehen.

Wir müssen uns überlegen, welche „kleinen Aufhänger“ es gibt, mit deren Hilfe wir das Interesse der Schüler wecken können, damit sie sich an die ein oder andere Sehenswürdigkeit bzw. Herrscherperson erinnern könnten. Dazu gehören Tafeln, Abbildungen, Wappen, Besonderheiten u. a. (s. eigenes Kapitel dazu "Aufhänger").

Wenn die Möglichkeit besteht, sollte Innsbruck öfter besucht werden, wobei für jeden Besuch Schwerpunkte gelegt werden können: etwa Kaiser Maximilian I. und die Altstadt (mit Hofkirche), Maria Theresia (mit Hofburg und Triumphpforte), Erzherzog Ferdinand II. (mit der Silbernen Kapelle und Schloss Ambras), Andreas Hofer (mit dem Riesenrundgemälde und dem Bergisel:

Bei einem einmaligen ganztägigen Besuch sollte man sich auf wesentliche Sehenswürdigkeiten beschränken: Altstadt, Hofkirche, Hofburg, Bergisel, Riesenrundgemälde. Die Besichtigungen sollten sich nicht über den ganzen Tag erstrecken, eventuell nur am Vormittag (abhängig von der Ankunftszeit), am Nachmittag vielleicht Besuch des Alpenzoos als Ausgleich. Nimmt man noch Schloss Ambras dazu, wäre ein Aufenthalt im ausgedehnten Park für die Schüler wünschenswert.

Viele Schüler von auswärts sind noch nie mit der Straßenbahn gefahren. Interessant ist für sie auch der Besuch des Stadtturms. Sie sollen auch, soweit möglich, Freiraum haben (Alpenzoo, Hofgarten, Schlossgarten Ambras).

Die in der Website angeführten Sehenswürdigkeiten sind sehr zahlreich, Sie müssen bitte eine strikte Auswahl treffen. Diese ist natürlich auch davon abhängig, wie intensiv Sie Innsbruck im Unterricht besprechen. Es geht einfach immer um ein Basiswissen für später. Es erscheint immer beschämend, wenn Touristen viel mehr über unsere Landeshauptstadt wissen als die Einheimischen selbst.

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