Helblinghaus

Helblinghaus

Helblinghaus

Dieses Bürgerhaus direkt am Stadtplatz gegenüber dem Goldenen Dachl ist nach einem ehemaligen Besitzer namens Helbling oder Hölbling benannt. Hier führte einst die Hauptstraße vorbei.

Die Spitzbögen bei den Lauben, der Lichtschacht, das Grabendach und die Erkerform weisen auf ein gotisches Bürgerhaus hin. Heute jedoch fällt vor allem die spätbarocke Stuckfassade (um 1730) mit ihren üppigen Blumensträußen und -ranken, Fruchtbündeln, Muscheln und Putti (kleine Engel) auf.

Der Stuck ist schwer und symmetrisch, was auf den Spätbarock hinweist. 

Die Bewegung beim Giebel, das ovale Fenster, Ochsenauge genannt, die Schwingung, die Überfülle an Ornament, das alles ist typisch für den Barock. Wie zahlreiche andere Altstadthäuser ist auch das Helblinghaus von einer Kopie des berühmten Mariahilfbildes geziert, dessen Original sich im Dom von Innsbruck befindet.


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