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Altstadt - Stadttore

Frauen- oder Pickentor Wappenturm

Stadtmauer und Stadtgraben gehörten zu einer mittelalterlichen Stadt. Da in einer Stadt Gerichts- und Verwaltungsbehörden und wichtige wirtschaftliche Unternehmen untergebracht waren, mussten diese auch geschützt werden.

Die wichtigsten Straßenausgänge (Stadttore) wurden von Tortürmen überragt, die der Verteidigung dienten. Auf diesen Türmen fanden sich meist Fresken religiösen Inhalts. 



Es gab folgende Stadttore:

  • Vorstadttor zur heutigen Maria-Theresien-Straße
  • Inntor zur Innbrücke
  • Saggen- oder Rumertor (ab Kaiser Maximilian I. Wappenturm) am Ausgang der Hofgasse in Richtung Saggen bzw. Amras
  • Picken- bzw. Frauentor zum Innrain
  • Tränkertörl zum Tränken des Viehs am Inn, ungefähr am heutigen Ausgang der Badgasse zum Inn

    Vorstadttor Inntor Stadtmauer beim Brixner- bzw. Stamserhaus (Innseite)

Die Stadtbefestigung bestand bis ins 18. Jahrhundert, doch schon ab dem 16. Jahrhundert wurden Häuser an der Innenseite der Mauer errichtet, die Mauer selbst durch Fensteröffnungen durchbrochen. Die Stadtmauer ist somit als Außenseite der Häuser zu den ehemaligen Stadtgräben noch großteils erhalten. 
Ab 1765
(Hochzeit von Erzherzog Leopold, einem der Söhne von Maria Theresia) kam es zur Schleifung der Tore und Mauern und zum Auffüllen des Grabens. Noch heute erinnern die Bezeichnungen Marktgraben und Burggraben daran.

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