Fresko auf der Pfarrkirche Amras

Amras mit Schloss Ambras

Dorfkirche AmrasDas einstige Dorf Amras im Südosten der Landeshauptstadt auf dem Schuttkegel der Sill gelegen war bis zur Eingemeindung 1938 selbständig. Bis 1904 bildeten Pradl und die Sillhöfe einen Teil der Gemeinde Amras.

Amras lag an der Straße, die von Wilten nach Ampass und Hall führte und hatte schon zur Römerzeit Bedeutung. Diese Bedeutung hielt weiter bis zu der Zeit, als in Innsbruck die Innbrücke (zwischen 1133 und 1180) entstand. Die Grafen von Andechs hatten schon vor dem 11. Jh. Besitz im Inntal und konnten diesen im 11. Jh. vergrößern. Sie errichteten die damalige Burg Ambras, die 1133 zerstört wurde. 

Dies scheint der Anlass gewesen zu sein, dass die Grafen von Andechs ihren Sitz auf die Nordseite des Inn verlegten und dort eine Siedlung "Anbruggen" bzw. "Innsbruck" (heutige Stadtteile Mariahilf und St. Nikolaus) gründeten. Die Amraser Kirche ist gotischen Ursprungs, wurde jedoch im Barock innen verändert.

Erzherzog Ferdinand II. ließ in der 2. H. des 16. Jh. Schloss Ambras für seine erste Gattin Philippine Welser im Renaissancestil erbauen. (Mehr dazu siehe dort.)

Bis in das 19. Jh. gab es den Amraser See am Fuße des Schlosses. Heute befinden sich dort mehrere Einkaufszentren, etwa DEZ, Ikea u. a.

Alter Bauernhof in Amras Schloss Ambras

Zurück