Erzherzog Maximilian III. der Deutschmeister - Relief an der Fassade der Dreiheiligenkirche

Dreiheiligen

Dreiheiligenkirche Dreiheiligenkirche - Pestheilige

Unter dem Stadtteil Dreiheiligen versteht man heute ein Gebiet, das im Westen und Nordwesten vom Viadukt, im Süden von der Amraser Straße, im Norden von der Bienner-Straße und im Osten von der Kärntner-Straße und der Sill abgegrenzt wird. Früher war der Stadtteil größer, wurde jedoch durch den Bau des Bahnviadukts eingeengt.

Zeughaus an der SillDer Name stammt von der 1612 erbauten Dreiheiligenkirche zu Ehren der Pestheiligen Sebastian, Pirmin und Rochus. Gleich daneben befand sich das so genannte "Prestenhaus", ein Pestspital. Ab dem Bau des Zeughauses an der Sill (um 1500) entstand hier ein Industrieviertel mit der Bezeichnung Kohlstatt.

Im Barock erfolgte der Bau des Palais Ferrari (Ableitung "Ferrarischule" - heute Neubau für die Schule) durch Johann Martin Gumpp d. Ä.

Das Zeughaus an der Sill wurde im Auftrag Kaiser Maximilians I. 1500-1505 von Jörg Kölderer erbaut. Damals war es eines der bedeutendsten Waffenlager des Reiches. Heute ist dort die Historische Sammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum untergebracht.

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