Fresken von Max Weiler in der Theresienkirche

Hungerburg (Hoch-Innsbruck)

Hungerburg mit SeegrubeAuf einer Anhöhe nördlich des Inn erstreckt sich Hoch-Innsbruck bzw. die Hungerburg, erreichbar über die Höhenstraße bzw. mit Hilfe der Hungerburgbahn.  Die Herkunft der Bezeichnung "Hungerburg" ist unbekannt und taucht erstmals um 1845 auf. Eine intensivere Besiedlung erfolgte ab Beginn des 20. Jh. Die sonnige Lage mit der herrlichen Aussicht ließ vor allem Villen entstehen. Eines der wichtigsten Bauwerke war das Hotel Mariabrunn (gelbes Gebäude im Bild), nach einem Brand  in der noch heutigen Gestalt von Siegfried Mazagg um 1931 errichtet. Heute sind dort Wohnungen untergebracht.
Laut einer Legende soll die Bewirtung im damaligen Gasthof Mariabrunn so schlecht oder der Besitzer so arm gewesen sein, weshalb der Name "Hungerburg" entstanden sein soll. Angeblich soll die Bezeichnung auf den Tiroler Dichter Adolf Pichler zurückgehen.

Das gesamte Plateau ist ein sehr beliebtes Ausflugsgebiet. Eine Straße führt auf den weiter westlich gelegenen Gramartboden.

Theresienkirche Fresken von Max Weiler in der Theresienkirche


Anfang des 20. Jh. wurde in einem ehemaligen Steinbruch ein See angelegt, oberhalb des Sees ein Aussichtsturm - heute ist hier das Schulungsheim Seehof. Es stimmt nicht, dass dieser Turm als Gefängnis (Hungerturm) Verwendung fand, er hatte nur touristische Zwecke.

Aussichtsturm Neue Hungerburgbahn

1906 kam es zum Bau der Hungerburgbahn als Standseilbahn von der Kettenbrücke bis zur Terrasse auf ca. 860 m Höhe.
1927/28 folgte die Errichtung der Nordkettenbahn als Seilschwebebahn mit den Stationen Seegrube und Hafelekar von Franz Baumann. Diese erschließt die herrliche Bergwelt der Nordkette.

Die Theresienkirche geht auf 1931/32 zurück und enthält Fresken von Ernst Nepo und Max Weiler

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