Altes Kaiserspital und Kräuterhaus am Domplatz

An der Nordwestecke der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhob sich bis 1890 der Kräuterturm. Die beiden angrenzenden Häuser links und rechts (südlich und östlich - braunrotes und grauweißes Haus) wurden als "Kräuterhaus" bezeichnet, denn dort war die Brennerei für den beliebten Kräuterwein. Kaiser Maximilian I. stiftete 1518 ein Spital, weshalb Haus Nr. 3 (südlich des Turmes - braunrotes Haus) Kaiserspital genannt wird. Dort sollten in erster Linie kranke und arme Hofbedienstete betreut werden. Die Errichtung zog sich jedoch viele Jahre hin. Bevor das Spital 1582 hierher übersiedelte, war es an verschiedenen anderen Stellen untergebracht. Bemerkenswert bei diesem Bau sind die spätgotischen Fenstereinrahmungen und das schöne gotische Spitzbogenportal aus Höttinger Breccie. Der Hausflur im Erdgeschoss weist ein spätgotisches Netzrippengewölbe auf. Eine Ansicht des ehemaligen Kräuterturms befindet sich an der Fassade des Stadtarchivs in der Badgasse. Kräuterturm und Kräuterhaus waren von 1514-1887 landesfürstliches Gefängnis bzw. Landesgefängnis. Über die Gefangenen beklagte sich 1579 Erzherzog Ferdinand, dass die Schreie der Gefolterten weithin zu hören seien. 1887 übersiedelte es in den Neubau an der Schmerlingstraße und 1964 entstand auf dem Gelände einer Ziegelei an der Völser Straße westlich von Innsbruck das neue Gefängnis, bezeichnet als „Ziegelstadel“.

Sehenswertes

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Altes

Kaiserspital

und

Kräuterhaus

am

Domplatz

An der Nordwestecke der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhob sich bis 1890 der Kräuterturm. Die beiden angrenzenden Häuser links und rechts (südlich und östlich - braunrotes und grauweißes Haus) wurden als "Kräuterhaus" bezeichnet, denn dort war die Brennerei für den beliebten Kräuterwein. Kaiser Maximilian I. stiftete 1518 ein Spital, weshalb Haus Nr. 3 (südlich des Turmes - braunrotes Haus) Kaiserspital genannt wird. Dort sollten in erster Linie kranke und arme Hofbedienstete betreut werden. Die Errichtung zog sich jedoch viele Jahre hin. Bevor das Spital 1582 hierher übersiedelte, war es an verschiedenen anderen Stellen untergebracht. Bemerkenswert bei diesem Bau sind die spätgotischen Fenstereinrahmungen und das schöne gotische Spitzbogenportal aus Höttinger Breccie. Der Hausflur im Erdgeschoss weist ein spätgotisches Netzrippengewölbe auf. Eine Ansicht des ehemaligen Kräuterturms befindet sich an der Fassade des Stadtarchivs in der Badgasse. Kräuterturm und Kräuterhaus waren von 1514-1887 landesfürstliches Gefängnis bzw. Landesgefängnis. Über die Gefangenen beklagte sich 1579 Erzherzog Ferdinand, dass die Schreie der Gefolterten weithin zu hören seien. 1887 übersiedelte es in den Neubau an der Schmerlingstraße und 1964 entstand auf dem Gelände einer Ziegelei an der Völser Straße westlich von Innsbruck das neue Gefängnis, bezeichnet als „Ziegelstadel“.
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